Neuigkeiten bei Skriptum!

Liebe Leserinnen und Leser von Skriptum,

Bald ist es soweit!
Ausgabe 5 (2015), Heft 1 (9. Ausgabe) von Skriptum – Studentische Online Zeitschrift für Geschichte und Geschichtsdidaktik wird noch in diesem Monat erscheinen!
Diesmal präsentieren wir euch nicht nur neue spannende Beiträge aus studentischer Hand, sondern auch neue Mitarbeiter, neue Kooperationspartner, konzeptionelle Neuerungen und vieles mehr!
Ihr dürft gespannt sein!

Die Skriptum-Redaktion

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Atuelles, Über das Projekt

Aufruf: An der FU Berlin wird über das aktuelle Forschungsfeld der Global-History diskutiert!

Nationalismus und Kosmopolitismus? Inter-, Multi- oder Transnationalität? Nationalstaaten, Europa oder die gleich die ganze Welt? – Studierende tauschen sich über die Möglichkeiten und Grenzen von Global History aus.

An der Freien Universität Berlin wird eine internationale Gruppe Studierender des Masterstudienganges „Global History“ vom 24.-25. April. 2015 eine studentische Konferenz zur Forschungspraxis der Globalgeschichte ausrichten. Im Namen der Organisatoren möchten wir hiermit alle Studentinnen und Studenten, die sich einmal an ein globalgeschichtliches Thema gewagt haben, herzlich einladen, daran teilzunehmen und ihre Forschungsansätze vorzustellen! Der Call for Papers läuft noch bis zum 01. März!

Weitere Informationen unter:

https://globalhistorystudentconference.wordpress.com/
oder bei facebook und auf www.hsozkult.de!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Neue Lesestoff für Wissbegierige: Skriptum 4, Heft 2!

Liebe Leserinnen und Leser von Skriptum,

Skriptum – Studentische Online Zeitschrift für Geschichte und Geschichtsdidaktik veröffentlichte an Weihnachten 2014 die Ausgabe 4 (2014), Heft 2 (8. Ausgabe)! Wer noch nicht reingeschaut hat, sollte dies also schleunigst tun, denn es warten nicht nur spannende Seminararbeiten zu einer breiten Palette geschichts- und kulturwissenschaftlicher Themen, sondern auch ein hilfreicher Unterrichtsentwurf und ein etwas anderer Blick in die Historikerwerkstatt!

Die Weihnachtsausgabe beginnt mit einem Einblick in das weite Feld des Geschichtsmarketings. Das Geschichtsbüro Reder, Roeseling & Prüfer in Köln versteht sich als Dienstleister für Angewandte Geschichte und befindet sich damit an der Schnittstelle zwischen alteingesessenen geschichtswissenschaftlichen Standards und modernen Kommunikationsverfahren. Im Blick in die Historikerwerkstatt berichtet die Projektleiterin Dr. Thekla Keuck von den weitreichenden Tätigkeiten des Geschichtsbüros im Auftrag verschiedener Wirtschaftsunternehmen oder als Berater für Archivkonzeptionen.

Wir freuen uns sehr darüber mit dem darauffolgenden Beitrag von Annika Jücker wieder einen Unterrichtsentwurf veröffentlichen zu können und praxisorientierte Anregungen für Lehrerinnen und Lehrer zur Hand reichen zu können. Mit Paneuropa – eine utopische Europaidee? liefert die Autorin einen Unterrichtsentwurf, dessen praktischer Einsatz im Leistungskurs Geschichte eine Sensibilisierung für die Europaideen des 20. Jahrhundert verspricht und damit eine derzeit hochaktuelle Thematik aufgreift.

Ein ebenfalls noch immer diskutiertes Thema behandelt Tobias Jakobi in seiner Seminararbeit Keine Krankheit im üblichen Sinne – Männliche Homosexualität im Blickfeld des Bundestags, 1968–1982. Die quellenkritische Auseinandersetzung mit Drucksachen und Plenarprotokollen erhellt die Perspektive des Bundestages in der Diskussion um Pornographie und die Krankhaftigkeit von Homosexualität und gibt einen Einblick in den Umgang der Bundeswehr mit Homosexualität sowie Anhaltspunkte zur Geschichte der Verfolgung Homosexueller während des sogenannten Dritten Reiches.

Auch die zweite Seminararbeit ist im Bereich der gender history angesiedelt. Yannick Weber hat sich mit seiner Untersuchung zur Selbstverortung des Essener Damenkapitels im Rahmen der landständischen Verfassung im Landesgrundvergleich des Essener Stiftes vom 1. September 1794 das Ziel gesetzt, das Selbstverständnis des Damenkapitels am Ende des Alten Reichs aufzudecken. Sie dürfen gespannt sein!

Auch wir hatten das Anliegen einen Beitrag zum 100. Gedenkjahr des Ersten Weltkriegs zu leisten! Aus diesem Grund bildet das Essay Mobilisierung des amerikanischen Volks zum Eintritt in den Ersten Weltkrieg mithilfe von Bildpropaganda von Simone Stiehl den Abschluss der 8. Ausgabe.

Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team von Skriptum!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Atuelles, Über das Projekt, Uncategorized

Ausgabe 4 (2014) ist online!

Liebe Leserinnen und Leser von Skriptum,

Ausgabe 4 (2014), Heft 1 (7. Ausgabe) von Skriptum – Studentische Online Zeitschrift für Geschichte und Geschichtsdidaktik wurde so eben online gestellt und wartet mit fünf abwechslungsreichen Beiträgen, die von den fortschrittlichen Visualiserungsbestrebungen in den Altertumswissenschaften bishin zur klassischen Historik wieder eine große Bandbreite an geschichtswissenscahftlichen Themen abdecken.

Dank Hans-Werner Bartz und dem Team der Digitalen Akademie (DA) an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz war es uns diesmal möglich, den Publikationsprozess durch erste Schritte mit TuStep weiter zu professionalisieren und erheblich zu beschleunigen. Vielen Dank dafür!

Mit dem ersten Artikel der neuen Ausgabe bleibt Skriptum einmal mehr seinem thematischen Schwerpunkt rund um digital humanities, digital history und spatial history treu, denn im Blick in die Historikerwerkstatt wird dem Leser ein praxisnaher Einblick in eine mögliche Symbiose von Informatik und Altertumswissenschaften gegeben. Ein Team aus Dozenten und Studierenden der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg besprechen Nutzen und Einsatz etablierter Methoden digitaler Visualisierungen auf Ausgrabungen in der Türkei (Metropolis, Ionien) , stellen möglich Formen des Scannings vor und diskutieren ihre Vor- und Nachteile – auch in Bezug auf die Lehre. Abschließend wird ein Blick auf die im Entstehen befindliche epigraphische Fachdatenbank EDEN geworfen.

Wir freuen uns mit dem darauffolgenden Beitrag zum ersten Mal das Feld der Geschichte der Naturwissenschaften vorstellen zu können. Kein geringere als Albert Einstein, der Archetypus des Wissenschaftlers, ist Gegenstand des Essays von Maik Hollinger. Einstein erlangt Weltruhm – Eine vergleichende Rezeptionsgeschichte der allgemeinen Relativitätstheorie in Großbritannien und Deutschland 1919-1920 bietet dem Leser einen vergleichende Rezeptionsgeschichte der allgemeinen Relativitätstheorie in Großbritannien und Deutschland 1919–1920, welche die Bedeutung des wissenschaftlichen Fortschritts in der Zwischenkriegszeit zum Vorschein bringt.
Es folgt ein Einzelaspekt aus einer umfangreichen Staatsexamensarbeit zu den Menschen der Virginia Company of London und der Compagnie de la Nouvelle-Francevon David Hense. Der Autor legt den Fokus auf zwei frühneuzeitliche Handelskompanien und zeigt, dass das englische und französische Ausgreifen nach Nordamerika keineswegs vollständig erforscht ist, da beide Länder in ihren Ambitionen in der Neuen Welt noch nie im Bezug auf ihre anfänglichen Kompanien verglichen worden sind. Um diese Lücke zu schließen, findet ein detailierter Vergleich der Mitglieder der jeweiligen Kompanien statt, der es Hense ermöglicht zu eruieren, was an der jeweiligen Kompanie jeweils als ‚typisch‘ englisch respektive französisch gelten kann.

Jelena Menderetska nimmt die anhaltenden politischen Unruhen 2013/2014 in der Ukraine zum Anlass einer historischen Betrachtung und beschäftigt sich in ihrer Seminararbeit Die Ukraine 1848–1918 mit der Zeit von den ersten politischen Strömungen bis zur Nationsbildung. Nach einer allgemeinen Begriffsdefinition, fragt sie nach der politischen und kulturellen Ausgangssituation einzelner Regionen sowie von Stadt und Land, zeichnet Entwicklungen und Entstehungsprozesse politischer Parteien – auch in ihrer Verbindung zum Ausland – nach und zeigt, inwieweit es zu erfolgreichen Versuchen einer ‚Nationsbildung‘ kam und kommen konnte. In einem Exkurs wird zudem auf das aktuelle ukrainische Geschichtsbild und die ‚erinnerungspolitischen‘ Tendenzen in Schulbüchern und Bildungssystem eingegangen.

Die Ausgabe schließt mit einer Rezension des opus magnum eines der Koryphäen der deutschen Geschichtstheorie und der Didaktik der Geschichte: Jörn Rüsens Historik. Theorie der Geschichtswissenschaft. Matthias Mader bespricht pointiert dieses einschlägige Werk, setzt es in Bezug zu früheren Werken Rüsens und zum ‚Altmeister‘ Droysen und zieht im Gesamten ein positives Fazit. Doch lässt er auch Kritik nicht aus: Als zu kurz gegriffen erscheint ihm die Auseinandersetzung Rüsens mit den digitalen Neuerungen der Historikerzunft im Allgemeinen und dessen Umgang mit Narrativitätstheorien im Besonderen. – Ein Grund mehr unseren Eingangs erwähnten inhaltlichen Schwerpunkt weiterhin beizubehalten.

Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team von Skriptum!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Atuelles, Über das Projekt

Ankündigung!

Liebe Leserinnen und Leser,
Der vorausichtliche Erscheinungstermin von Skriptum 4 (2014), Heft 1 (7. Ausgabe) wurde auf den 17. Mai 2014 gelegt!

Auch diesmal wird von der Antike bis zur Zeitgeschichte vermutlich alles dabei sein und Sie dürfen sich u.a. auf Beiträge über den englischen und französischen Kolonialismus, über ein einflussreiches Damenkapitel in Essen, über Albert Einstein und über die gute alte Historik in der Geschichtswissenschaft freuen!

Die Skriptum-Redaktion

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Atuelles, Über das Projekt

Job: Hilfswissenschaftliche Kraft (Neueste Geschichte; Uni Mainz)

Für mein Promotionsvorhaben „Kulturelle Repräsentationen von (Military) Intelligence in Deutschland, 1919 – 1945“ (Arbeitstitel; Betreuer: Prof. Dr. Sönke Neitzel) suche ich ab sofort eine Hilfswissenschaftliche Kraft als Unterstützung für diverse Aufgaben in Recherche und Beschaffung von Literatur und Quellen.
Die Dissertation ist eingebettet in das größere Projekt „Kulturen der Intelligence: Ein Forschungsprojekt zur Geschichte der militärischen Nachrichtendienste in Deutschland, Großbritannien und den USA, 1900 – 1947“ und wird von der Gerda Henkel Stiftung finanziert (Projektbeschreibung auf http://www.gerda-henkel-stiftung.de/?page_id=80594).
Die Stiftung finanziert eine Hilfswissenschaftliche Kraft für maximal zwölf Monate à 5,5 Stunden pro Woche (insgesamt 288 Stunden) bei einem Stundenlohn von netto 8,39 €.
Ich suche einen Studenten/eine Studentin der Geschichtswissenschaft, der/die sich sehr gut im 20. Jahrhundert auskennt, mit Schwerpunkt auf das Zeitalter der Weltkriege. Entscheidend ist die Fähigkeit zum eigenständigen wie flexiblen Arbeiten und vor allem zur eigenständigen Recherche von Quellen und Literatur. Nähere Angaben gebe ich gerne auf Anfrage an fmuellers[at]uni-mainz.de.
—-
Frederik Müllers Doktorand

Historisches Seminar – Neueste Geschichte

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Forum universitatis 6, Raum 02-613

D-55099 Mainz

Tel.: 06131/3927193

PDF: Job_Hiwi_Neueste_Mz_Jan-14

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Jobs

Endlich ist es soweit: Skriptum 3 (2013), Heft 2 ist online!

Liebe Leserinnen und Leser von Skriptum,

Skriptum 3 (2013), Heft 2 (6. Ausgabe) ist endlich online und zeigt sich dieses Mal nicht nur inhaltlich sondern auch technisch von einer neuen Seite!
Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums haben sich die Herausgeber einer neuen Aufgabe gestellt: Skriptum erscheint jetzt auf der Basis von Enterprise CMS Typo3 (Version 6.1.5) und kann sich durchaus sehen lassen!

Unser erster Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, in wie weit „Narrativität und narrative Kompetenz im Geschichtsunterricht“ eine Rolle spielt. In essayistischer Form stellt Tobias Jakobi die Vor- und Nachteile einer narrativ-konstruktivistischen Geschichtsdidaktik vor und kommt zu dem Schluss, dass nicht die sogenannten „Meistererzählungen“, sondern vielmehr individuelle und kollektive Geschichtserzählungen aus dem konkreten Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler guten Geschichtsunterricht ausmachen und darüber hinaus auch einen positiven Einfluss auf das Leben in der heutigen Gesellschaft haben können.

Weiter gehts mit dem Blick in die Historikerwerkstatt – diesmal in Form einer gekürzten Bachelor Arbeit von Michael Haft. Ein praxisnaher Werkstattbericht aus einem Digital Humanities-Projekt der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, den Historiker mit technischer Affinität nicht verpassen sollten. Denn Michael Haft beschäftigt sich mit „RDF als Verknüpfungsmethode zwischen geisteswissenschaftlichen Forschungsdaten und Geometrien am Beispiel des Projektes Inschriften im Bezugssystem des Raumes“ und zeigt eine mögliche Verfahrensweise zur Verknüpfung von epigraphischen Editionsdaten und Raumgeometrien mit Hilfe von RDF (Ressource Description Framework), einer technischen Herangehensweise zur Formulierung logischer Ressourcen im Internet. Aufgrund des darin in Ansätzen erarbeiteten epigraphischen Prädikatenvokabulars mit Klassifizierung und der technischen Diskussion verschiedener Triple-Store-Softwarepaketen zur Speicherung der verknüpften Ressourcen ist der Beitrag für die Weiterentwicklung geisteswissenschaftlicher Fragestellungen wie für praktische Umsetzungsverfahren von Systemintegratoren in DH-Projekten gleichermaßen von Bedeutung.

Im Gegensatz dazu führt uns Florian Battistella wieder in die traditionellen Forschungsbereiche der Geschichtswissenschaft. Mit geschärftem Blick untersucht er die Quellen und Theorien zu den mysteriösen Umständen des Todes von Ehefrau und erstgeborenem Sohn des Kaisers Konstantin. In „Konstantin – Crispus – Fausta. Einige Beobachtungen und Bemerkungen zur Debatte um das Jahr 326″ setzt er sich mit den verschiedenen Forschungsmeinungen auseinander und weist auf einzelne Unstimmigkeiten und Probleme hin, die zum Teil der Tendenziösität der Quellen entspringen, aber ebenso der interpretativen Komplexität der Texte geschuldet sind.

Der Rezensionsteil der Ausgabe beginnt mit EGO – Portal für Europäische Geschichte Online, ein Online Portal des Leibniz Insituts für europäische Geschichte , welches Geschichtswissenschaft in inter- und transkultureller Perspektive online zur Verfügung stellt und dabei nicht nur interessante Inhalte zu hochaktuellen Forschungsthemen in deutscher und englischer Sprache bietet sondern auch methodische und didaktische Hilfestellungen, historisches Quellenmaterial und weiterführende Informationen zu 500 Jahren europäischer Geschichte der Neuzeit zur Verfügung stellt. Wie es dazu kam, wie weit die internationale Vernetzung reicht und welche konkreten Nutzungsmöglichkeiten dem User geboten werden, berichtet Kevin Hecken.

Als zweites wird der 100. Band der Pariser Hitsorischen Studien „Der französischen Sprache mächtig. Kommunikation im Spannungsfeld von Sprachen und Kulturen im Königreich Westphalen (1807–1813)“ in den Blick genommen. Die Dissertation aus dem Bereich der historisch-kulturwissenschaftlichen Sprachforschung folgt einem mikrohistorischem Ansatz und wird ihrem Anspruch als Pilotstudie zur Sozial- und Kulturgeschichte der Sprache, des Sprechens und der Kommunikation laut Katharina Thielen vollends gerecht.

Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team von Skriptum!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Atuelles, Uncategorized