Archiv des Autors: mgruentgens

Über mgruentgens

Student der Geschichte und der Philosophie. Mitherausgeber von Skriptum – studentische Onlinezeitschrift für Geschichte und Geschichtsdidaktik.

Job: Hilfswissenschaftliche Kraft (Neueste Geschichte; Uni Mainz)

Für mein Promotionsvorhaben „Kulturelle Repräsentationen von (Military) Intelligence in Deutschland, 1919 – 1945“ (Arbeitstitel; Betreuer: Prof. Dr. Sönke Neitzel) suche ich ab sofort eine Hilfswissenschaftliche Kraft als Unterstützung für diverse Aufgaben in Recherche und Beschaffung von Literatur und Quellen.
Die Dissertation ist eingebettet in das größere Projekt „Kulturen der Intelligence: Ein Forschungsprojekt zur Geschichte der militärischen Nachrichtendienste in Deutschland, Großbritannien und den USA, 1900 – 1947“ und wird von der Gerda Henkel Stiftung finanziert (Projektbeschreibung auf http://www.gerda-henkel-stiftung.de/?page_id=80594).
Die Stiftung finanziert eine Hilfswissenschaftliche Kraft für maximal zwölf Monate à 5,5 Stunden pro Woche (insgesamt 288 Stunden) bei einem Stundenlohn von netto 8,39 €.
Ich suche einen Studenten/eine Studentin der Geschichtswissenschaft, der/die sich sehr gut im 20. Jahrhundert auskennt, mit Schwerpunkt auf das Zeitalter der Weltkriege. Entscheidend ist die Fähigkeit zum eigenständigen wie flexiblen Arbeiten und vor allem zur eigenständigen Recherche von Quellen und Literatur. Nähere Angaben gebe ich gerne auf Anfrage an fmuellers[at]uni-mainz.de.
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Frederik Müllers Doktorand

Historisches Seminar – Neueste Geschichte

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Forum universitatis 6, Raum 02-613

D-55099 Mainz

Tel.: 06131/3927193

PDF: Job_Hiwi_Neueste_Mz_Jan-14

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Die 3. Ausgabe ist online!

Liebe Leserinnen und Leser von Skriptum,

Skriptum 2 (2012), Heft 1 (3. Ausgabe) ist veröffentlicht und hält neue, spannende, kultur- und geschichtswissenschaftliche Beiträge für interessierte Leser bereit.

Mit großer Freude können wir auch in dieser Ausgabe ein umfangreiches Angebot an wissenschaftlichen Themen aus studentischer Hand präsentieren. Neben dem Blick in die Historikerwerkstatt, decken drei unterschiedliche Seminararbeiten, zwei Rezensionen, ein Essay und ein Unterrichtsentwurf nicht nur ein Themenspektrum von Politik-, Kultur- und Landesgeschichte ab, sondern zeigen uns auch ferne Regionen und unbekannte Welten zu verschiedenen Epochen.

Unsere Wege führen zunächst – wie kann es anders sein – nach Rom in das traditionsreiche Deutsche Historische Institut Rom (DHI). Seit einiger Zeit wird dort deutsch-italienische Forschungsarbeit auf epigraphischer Ebene betrieben und u.a. die zahlreichen Inschriften in der deutschen Nationalkirche Roms der „Santa Maria dell‘Anima“ ausgewertet. Ein schwieriges Unterfangen angesichts der vielen Umbauten und Veränderungen, welchen die dell‘Anima über Jahrhunderte hinweg ausgesetzt war. Von dieser mühevollen Denkarbeit sowie den klassischen Arbeitsschritten eines Epigraphikers und weiteren Projekten berichtet Paul Sebastian Moos, seit über einem Jahr (?) studentischer Mitarbeiter bei Dr. Eberhard J. Nikitsch und ermöglicht uns so einen Blick in die Historikerwerkstatt: Die Arbeitswelt des Epigraphikers. Historische Hilfswissenschaft und ihre Bedeutung für Geschichte und Wissenschaft – ein römischer Erfahrungsbericht in Rom.

Pragmatische Zugänge zur historischen Geographie und gleichzeitig eine ganz andere Weltsicht eröffnet uns Patrick Loewert in seinem Essay Zwischen religiösem Produkt und Orientierungshilfe – Die Darstellung Afrikas auf Landkarten des 14. bis 16. Jahrhunderts. Am Beispiel spätmittelalterlicher Kartierungen Afrikas stellt er die Bedeutung historischer Karten innerhalb der Geschichtswissenschaft heraus und gibt dem Leser darüber hinaus die Möglichkeit, die Welt aus Sicht eines Europäers im Mittelalter zu betrachten und zu verstehen.

Im Anschluss daran begleiten wir die Muskatnuss auf ihrer spannenden Reise ins frühneuzeitliche Europa. Ja Sie haben richtig gehört – Die goldene Frucht Ostindiens. Eine Warengeschichte der Muskatnuss. Doch nicht nur der gefährliche Weg des Gewürzes in die europäischen Haushalte im Zuge der Frühen Neuzeit wird thematisiert, sondern auch alles, was damit zusammenhing,

Moritz Herrmann schafft es, dem Leser weitreichende Dimensionen rund um die unscheinbare, kleine Nuss aufzuzeigen, und die Synthese von wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Phänomen aufzuzeigen.

Zurück in der Heimat, genauer gesagt im Rheingau, stoßen wir auf eine historisch bedeutsame Abtei des Zisterzienserordens. Die Seminararbeit Kloster Eberbach im Krieg. Bedeutende Verluste der Abtei während des Bauernkriegs und des Dreißigjährigen Kriegs von Markus Studer befasst sich mit der Geschichte dieser Abtei und dokumentiert die Aufschwünge und Rückschläge, welchen die Mönche hierzulande im Laufe der Jahrhunderte unterlagen.

Den Umgang mit historischen Zeugnissen wie dem Kloster Eberbach und anderen Denkmälern hierzulande thematisiert Karin Bohr in ihrer Seminararbeit Die Entstehung des Denkmalschutz- und pflegegesetzes in Rheinland-Pfalz. Im Vordergrund steht der praktische Umgang mit Geschichte, die rechtlichen Aspekte der Denkmalpflege und die Meinung der Öffentlichkeit hinsichtlich dieser stets präsenten Thematik.

Auch wenn Napoleon kein Denkmal gesetzt wurde, ist seine historische Bedeutung in den linkrheinischen Gebieten sowie für ganz Deutschland nicht von der Hand zu weisen. Natalie Fridrich macht dies zum Thema der gymnasialen Oberstufe. In ihrem Unterrichtsentwurf Die Entwicklung eines nationalen Identitätsbewusstseins in den von Napoleon besetzten Ländern wird die Frage, ob das deutsche Nationalbewusstsein zu Beginn des 19. Jahrhunderts dank Napoleon und seiner Herrschaft am Rhein oder im Zuge der Befreiungskriege und somit dezidiert gegen ihn entstanden ist, problematisiert und didaktisch aufbereitet.

Den Abschluss bilden zwei Rezensionen, wobei sich erstere von Matthias Mader mit Jörg van Norden: Didaktik eines narrativen Konstruktivismus befasst und die zweite mit der Dissertation Susanne Schregels Der Atomkrieg vor der Wohnungstür. Eine Politikgeschichte der neuen deutschen Friedensbewegung in der Bundesrepublik 1970–1985. Wir freuen uns mit dieser von Jonathan Voges erstmals einen Beitrag aus der Hand eines Studierenden einer anderen Universität, der Leibniz Universität Hannover, publizieren zu können und möchten auch in Zukunft gerne weitere wissenschaftliche Arbeiten von Studierenden anderer Universitäten der Öffentlichkeit zugänglichmachen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team von Skriptum!

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